Cross-Mentoring International
Zukunftspotentiale für den Trend Internationalisierung sichtbar, erfahrbar und nutzbar machen!

Insbesondere der Megatrend ZUWANDERUNG erfährt derzeit viel Aufmerksamkeit und bedarf pfiffiger, nachhaltiger Lösungsansätze. Wie Dr. Steffen Angenendt (Migrationsexperte, Stiftung Wissenschaft und Politik) jüngst im Rahmen einer Veranstaltung der ZEIT-Stiftung sagte:

  • Zuwanderer sind Entwicklungstreiber für Städte und ihre Unternehmen!
  • und sie sind eine Quelle von Bereicherung – insbesondere die qualifizierten Vertreter der Mittel- und Oberschicht machen sich als erstes auf die Reise
  • viele der internationalen Zuwanderer sind gebildet, sprechen mehrere Sprachen und verfügen über substantielle berufliche Erfahrung
  • Zuwanderern fehlt es an unmittelbaren 1:1 Kontakten zu deutschen Bürgern
  • bis dato gibt es zu wenige direkte Kontakte in Unternehmenswelten hinein – die deutschen Unternehmen sind oftmals der Flaschenhals
  • aktuell werden die Potentiale der Zuwanderer nicht systematisch und differenziert erhoben

Uns geht es darum, Hamburg als Stadt mit einer wirklichen Willkommenskultur weiterzuentwickeln und zu positionieren.

… und Zuwanderer als eine Chance und eine Bereicherung für die Stadt und ihre Unternehmen sichtbar, erfahrbar und nutzbar zu machen!

Unser CROSS-MENTORING INTERNATIONAL zahlt darauf ein:

  • Zuwanderer begegnen Key-Playern aus Hamburger Unternehmen – in einem einjährigen Mentoring-Prozess, von dem Mentor und Mentee profitieren.
  • Die Potentiale von Zuwanderern werden in 1:1 Kontakten mit Schlüsselpersonen aus der Hamburger Arbeitswelt sichtbar.
  • Hamburger Unternehmen stellen Schlüsselpersonen aus ihrem Unternehmen als Mentoren, ImpactDOCK Hamburg stellt Zuwanderer als Mentees und sorgt für ein optimales Matching.

Was ist Cross-Mentoring?

ArabischDeutschEnglischPersisch

Was ist der NUTZEN unseres CROSS-MENTORING?  – Ein WIN-WIN für alle Beteiligten!

FÜR UNTERNEHMEN/ ORGANISATIONEN

  • Zuwanderung bedeutet entstehende Märkte – die/der Mentee kann in Business-Development/Produktentwicklung etc. einbezogen werden – und mit seiner kulturellen, professionellen und persönlichen Perspektive beitragen
  • Kennenlernen von „future talents“ bzw. „future customers“ – Mentees können zukünftige Arbeitnehmer / Kunden werden
  • Das Programm kann sich positiv auf das Employer Branding auswirken

FÜR MENTOREN

  • Interkulturelle Sensibilität und Handlungskompetenz stärken (z.B. für Mentoren in internationalen (Vertriebs-) Rollen)
  • Ausbau von Führungskompetenzen bzgl. Perspektivenwechsel und Empathie
  • Stärken der Innovationskraft durch die Begegnung mit dem Mentee und dessen anderen Hintergründen und Blickwinkeln

FÜR MENTEES

  • Auf einer persönlichen Ebene in Kontakt treten mit Hamburgern/ innen
  • über die Mentoren zu einem tieferen Verständnis der lokalen Kultur und der Arbeitswelt zu gelangen
  • über die Mentoren weitere Hamburger/innen kennenzulernen

Unser ZIEL:

Die Potentiale von Zuwanderern sichtbar, erfahrbar und nutzbar zu machen und Hamburger Unternehmen/ Organisationen langfristig Zugang zu qualifizierten Fachkräften bieten!

Die Pilot-Generation im Oktober 2015 ist an den Start gegangen!

Die Kick-Off-Veranstaltung fand in den Tagungsräumen der GLS-Bank statt – schöne, helle Räume mit „Weitblick“. … und alle waren aufgeregt-vorfreudig – die Mentoren genauso wie die Mentees :-).

Zusammengekommen war eine bunte Mischung von Key-Playern aus Hamburger Unternehmen und Organisationen – vertreten waren: OTTO, GLS-Bank, ECE, The George, Hamburg Port Authority, brandeins, ZytoService, Evers & Jung, Thalia Theater, die auf eine bunte Mischung von qualifizierten Zuwanderer/innen traf – aus Syrien, dem Iran, Irak, Indien, Nigeria und Afghanistan.

Bei Kaffee/Tee, leckeren Säften (aus Nachbars Garten – danke Jan!), Croissants und Brioches kam man sich dann schon vor dem offiziellen Veranstaltungsbeginn rasch näher.

… und in den Stunden, die dann folgten

  • hatten die Mentoren und Mentees Gelegenheit, sich wechselseitig und in der großen Runde kennenzulernen
  • haben die Mentoren-Mentee-Paare die inhaltlichen Zielsetzungen für den einjährigen Mentoring-Prozess entwickelt
  • wurden die ersten 4 Mentoring-Termine pro „Paar“ konkretisiert und festgehalten

Die Mentoren hatten sich bereits vor dem Kick-Off Gedanken gemacht, in welche Business-relevanten Projekte/Produktentwicklungen sie den Mentee mit seinem fachlichen, kulturellen & persönlichen Hintergrund einbeziehen werden – während die Mentees sich überlegt hatten, welche Entwicklungsziele sie ihrerseits während des einjährigen Mentorings verfolgen möchten.

Am Ende der Veranstaltung haben wir viele strahlende Gesichter gesehen – und wünschen allen Beteiligten viel Freude und Erfolg!

Neugierig über den weiteren Verlauf? Hier könnt ihr die Fortschritte sehen…

Testimonial Videos

Und weil es so gut funktioniert, sind am 12. April 2016 weitere 15 Paare an den Start gegangen!

Die verschiedenen Mentor-Mentee-Paare inspirierende und hochgradig nützliche Themenstellungen, so z.B.:

  • die FRÖBEL-(KiTa-)Gruppe: Mentorin und Mentee entwickeln gemeinsam ein Befähigungskonzept für Hamburger Erzieher/innen für den Umgang mit Zuwanderer-Kindern und deren Eltern
  • verschiedene Außenhandelsunternehmen, darunter Biesterfeld, Hüpeden und KRAHN, die sich mit Hilfe ihrer Mentees einen Zugang zu Märkten mit Zukunftspotential im arabischen Kulturraum erarbeiten wollen
  • die HackerSchool – Mentor & Mentee werden zusammen einen „Enabling-Track“ für junge Programmierer (mit Zuwanderer-Hintergrund) entwickeln
  • Deloitte – wo eine irakische Medizinerin in den Auf- und Ausbau eines NeuroScience Lab einbezogen wird
  • die Ministry Group: Mentorin & Mentee entwickeln zusammen die „Marke Deutschland“ aus Sicht des Mentees
  • evers & jung – der Mentor entwickelt mit seinem Mentee einen Befähigungstrack (digital & modular) für Entrepreneure mit Zuwanderer-Hintergrund – und gleichzeitig findet das Ganze „live“ statt – der Mentee wird als „role-model“ selbst ein Business aufbauen

Lauter Projekte, in denen die Potentiale der Mentees tatsächlich sichtbar, erfahrbar und in bestem Sinne nutzbar werden!

Perspektivisch planen wir, das Cross-Mentoring zu skalieren – und deutlich mehr Zuwanderern Brücken in die verschiedensten Arbeitswelten zu legen.

Unser Cross-Mentoring-Ansatz zeigt, daß nachhaltige Integration machbar ist – und das mit wenig Aufwand für die beteiligten Unternehmen. Darauf bauen wir auf!

Die 3. Cross-Mentoring Generation startete im November 2016 und die 4. Generation ging im Juni 2017 an den Start!